Buchtipp des Monats der Pfarrbücherei

Judith Taschler
David

Die Autorin, 1970 in Linz geboren,  wuchs mit sechs Geschwistern, vielen Tieren und unzähligen Büchern bei Adoptiveltern auf. Jetzt lebt sie mit Mann und drei Kindern in Innsbruck.

In dem Roman steht das Leben von Magdalena im Mittelpunkt. Diese wuchs als Kind auf dem Hof ihrer Oma in Tirol auf, nachdem ihre Eltern bei einem Verkehrsunfall (so wurde ihr erzählt) ums Leben kamen.
Nach 30 Jahren kehrt sie dorthin zurück und trifft Jan, ein Adoptivkind, dessen Familiengeschichte sehr geheimnisvoll ist.

Der Leser wird durch verschiedene Zeiten und Erzählperspektiven geführt, was sich teilweise etwas schwierig erweist. Aber die Autorin versteht es prächtig nach und nach die Bruchstücke zu einer Familiengeschichte über 4 Generationen zusammenzuführen.
Der Spannungsbogen hält bis zum Ende an. Im Roman geht es um Neid und Missgunst, Frauenfeindlichkeit, ungewollte Schwangerschaft, Doppelmoral, Heimatlosigkeit, fremdbestimmte Lebenswege, Adoption, Identität...

Ein Buch das  absolut fesselt!